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Die Natur erwacht

Das Leben in Gusbachs Natur erwacht – bald geht es wieder rund

Die Kinderstuben der Wildtiere und ihre Bedeutung

Bald beginnt wieder eine besonders lebendige Zeit in der Natur: Die Kinderstuben unserer heimischen Wildtiere füllen sich. Vögel, Feldhasen, Füchse, Rehe, Wildschweine und viele weitere Arten sorgen für ihren Nachwuchs – am Boden, unter der Erde oder hoch oben im Baum, je nach Art.

Nun startet die Brut- und Setzzeit. Sie dauert vom 1. März bis 30. September – in dieser Zeit dürfen zum Schutz der Aufzucht keine kräftigen Rückschnitte von Hecken und Sträuchern erfolgen. Eigentlich eine kurze Zeit für die Wildtiere, um ihre Jungen großzuziehen und auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten.

Verantwortungsvolles Verhalten während der Aufzuchtzeit

Gerade jetzt ist besondere Rücksicht geboten: Bleibt auf den ausgewiesenen Wegen und vermeidet es, querfeldein zu laufen. Achtet darauf, dass Hunde unter Kontrolle sind – die Einhaltung der Leinenpflicht sollte für Naturliebhaber selbstverständlich sein. In Niedernhausen gilt diese Pflicht bis zum 31. Juli; sie endet hier also früher als die gesamte Brut- und Setzzeit.

Auch nächtliche Spaziergänge in Wald und Flur sollten vermieden werden. So ist dies doch mittlerweile die einzige Möglichkeit ungestört zu äsen, beziehungsweise Nahrung aufzunehmen.

Gemeinsam schaffen wir es sicher, diese Regeln einzuhalten!

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Brutzeit
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Wildschwein

Verhalten bei Begegnungen mit Wildtierfamilien

Und wenn ich doch mal auf eine junge Wildtierfamilie treffe? Wie verhalte ich mich am besten? Am wichtigsten ist, die Tiere nicht zu stören oder zu beunruhigen. Versucht, einen weiten Bogen zu machen oder kehrt um. Bedenkt, dass wir Menschen uns in ihrem Lebensraum bewegen – in ihrem Wohnzimmer, ihrem Schlafzimmer und in ihrer Küche. Auch wir möchten dort nicht gestört werden!

Umgang mit Wildschweinen und anderen großen Wildtieren

Besonders bei Wildtieren wie Wildschweinen ist Vorsicht geboten. Normalerweise meiden Wildschweine den Kontakt mit Menschen. Sollte es dennoch zu einer Begegnung mit einer Rotte samt Frischlingen (ihren Jungen) kommen, zieht euch ruhig und diskret zurück. Bringt die Tiere nicht in Bedrängnis, um einen Angriff zu vermeiden. Die Anwesenheit von Wildschweinen erkennt man unter anderem an den aufgewühlten Feldern oder Wegrändern, dem Ergebnis ihrer nächtlichen Aktivitäten.

Und sonst?

Auch ein aufmerksamer Blick nach oben kann beim Spaziergang durch den Wald nicht schaden, denn lose Äste oder schräg stehende Baumstämme können zur Gefahr werden. Ein Aufenthalt in der Natur bietet immer eine gewisse Gefahrenquelle, für die wir selbst die Verantwortung tragen.

Fazit: Umsicht und Vorbildfunktion

Handeln wir stets mit Umsicht, Rücksicht und nehmen wir unsere Vorbildfunktion wahr – für uns, unsere Mitmenschen und die Natur.

Wanderwege entdecken und Informationen nutzen

Übrigens: In und um Oberjosbach gibt es wunderschöne Wanderwege mit ausführlichen Beschreibungen zu Länge, Besonderheiten und vielem mehr. Schaut doch einmal vorbei und entdeckt eure Umgebung neu: https://oberjosbach-taunus.de/wanderwege

Schon gewusst?

Der Naturpark Rhein-Taunus überarbeitet derzeit seine Wegmarkierungen; auch die Gemeinde Niedernhausen gehört zum Naturpark. Bis April 2026 werden die Wegmarkierungen in den alten nassauischen Landesfarben blau und orange auf weißem Grund neu gestaltet. Sie machen das Netz der Freizeitwege leichter erkennbar und markieren die Strecken zwischen Knotenpunkten, also den Wegkreuzungen. Ein Blick auf die Webseite lohnt sich: https://www.naturpark-rhein-taunus.de/de/freizeitnetz/.

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Wanderwege Kennzeichnung